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- TIPS ZUM UMGANG MIT DER WILDNIS - |
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Bevor Sie sich auf den Weg machen Canada zu entdecken sollten Sie diese
Zeilen lesen, sie könnten Ihr Leben retten. |
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Es ist egal ob Sie mit einer Gruppe unterwegs sind oder alleine, ob
in der Stadt oder im Wald, auf dem See oder in den Rockies im hohen Norden oder im
Süden. |
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- WILDE TIERE GIBT ES ÜBERALL IN
CANADA - |
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Und nicht nur in Canada, vielleicht helfen Ihnen die folgenden Tips
auch sich in Ihrer Heimat anders gegenüber wilden Tieren zu verhalten. |
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Niemals wilde Tiere füttern, denn durch das füttern verlieren die
Tiere ihre natürliche Distanz zum Menschen und gewöhnen sich sehr schnell
an die leicht zu erhaltenen Leckerbissen. Dadurch kann es bei einigen Tierarten
zu einer Art Abhängigkeit kommen, die sich auf das gesamte Verhalten der Futtersuche
negativ auswirkt.
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Werfen Sie Ihre Essensreste nicht achtlos weg, denn Tiere essen alles was nach
Essen riecht. Nur ist das menschliche Essen meist nicht die geeignete Nahrung für
wilde Tiere.
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Berühren Sie nie wilde Tiere, es ist sehr gefährlich. Bei Jungtieren
kann es vorkommen dass die Elterntiere das Junge verstossen, da es den menschlichen
Duft am Fell oder Federkleid hat
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- ES IST IN DEN NATIONALPARKS VERBOTEN
TIERE ZU FÜTTERN, ANZULOCKEN ODER ZU STÖREN - |
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Fotografieren Sie Tiere von einem Auto oder Aussichtspunkt aus und im sicheren
Abstand.
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Das benutzen von Tonmaterial zu anlocken von bestimmten Tierarten ist verboten.
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Versuchen Sie nie Menschen mit den Tieren posen zu lassen, dies gilt ganz besonders
für Kinder. - LEBENSGEFAHR -
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----- mindestens 30 Meter Abstand
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Halten Sie einen Abstand von mindestens 30 Meter bei grossen Tieren und etwa
100 Meter bei Bären.
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Niemals wilde Tiere füttern, berühren oder durch simulierte Lockrufe
anlocken.
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Versperren Sie nie einem Tier den Weg, wenn es sich Ihnen nähert, entfernen
Sie sich.
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Sofort den Rückzug antreten wenn Sie irgend eine Art der Agressivität
feststellen.
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Vermeiden Sie direkten Augenkontakt. Die Tiere fühlen sich sonst bedroht.
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Lassen Sie brütende Vögel, fressende Tiere, neugeborene und junge
Tiere alleine.
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Fahren Sie vorrausschauend, achten Sie auf Tierbewegungen und bei Dunkelheit
auf leuchtende Augen.
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Wenn Sie ein Tier entdecken, schauen Sie sich auch nach weiteren Tieren um,
Tiere wandern oft in Gruppen.
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Verbessern Sie Ihre Sicht, halten Sie Ihre Windschutzscheibe und Ihre Scheinwerfer
sauber.
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Fahren Sie nie schneller als die vorgeschriebene Geschwindigkeit, eher etwas
langsamer.
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Fahren Sie vorsichtig durch Tunnels, es könnten Tiere im inneren sein.
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Seien Sie sehr vorsichtig bei Sonnenaufgang und Untergang, Tiere sind zu diesen
Zeiten besonders aktiv.
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- VERKEHRSSTAU IM NATIONALPARK - |
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WENN SIE IN EINEN STAU GERATEN, DER DURCH
WILDE TIERE AUF DER FAHRBAHN ENTSTANDEN IST, BEFOLGEN SIE BITTE FOLGENDE PUNKTE, ZU
IHRER EIGENEN SICHERHEIT. |
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Langsam fahren, wenn Sie langsam fahren haben sie eine grössere Reaktionszeit.
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Achten Sie auf den vorrausfahrenden wie auch auf den folgenden Verkehr.
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Achten Sie auf die Strasse, denn wilde Tiere, Menschen und vor allem Kinder
können plötzlich die Fahrbahn überqueren.
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Bleiben Sie ruhig, akzeptieren Sie dass Ihre Beifahrer bei starkem, zähfliessendem
Verkehr einen kurzen Blick auf das auslösende Objekt werfen möchte, aber
nicht Sie.
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Bleiben Sie in Ihrem Fahrzeug, dort sind Sie vor wilden Tieren und dem Verkehr
sicher.
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- WENN SIE IN DEN WALD GEHEN UND KEINE
UNGEBETENEN GÄSTE HABEN MÖCHTEN BEFOLGEN SIE BITTE FOLGENDE REGELN - |
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Machen Sie Gräusche.
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Bärglocken sind nicht laut genug. Klatschen, unterhalten oder singen Sie.
Radfahrer, die schnell und leise unterwegs sind, sind am meisten gefährdet
von wilden Tieren überrascht zu werden.
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Reisen Sie in Gruppen mit mehreren Personen und halten Sie Ihre Kinder dicht
bei sich.
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Beobachten Sie Ihre Umgebung. Wenn Sie eine frische Fährte finden oder
ein totes Tier dann verlassen Sie diese Gegend.
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Halten Sie sich nicht in der Nähe von Fressplätzen wie z.B. Beerensträucher
auf.
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Halten Sie Ihr Haustier an der Leine sonst kann es passieren dass Ihr Hund mit
einem Bär, Puma oder Koyote zu Ihnen zurück gelaufen kommt.
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Zelten Sie in dafür gekennzeichneten Gebieten und vermeiden Sie das Campen
in der Nähe von Bächen und Beerensträuchern
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Richten Sie Ihren Koch - und Essplatz etwa 100 Meter vom Zelt entfernt ein.
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Hängen Sie Ihr Gepäck mit Lebensmitteln und den Abfall ebenfalls 100
Meter entfernt in 4m Höhe zwischen zwei Bäume. Der Abstand sollte etwa
1.30m zu jedem Baum sein.
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Wichtig: Sollten Sie in unübersehbarem
Gelände zelten, kennzeichnen Sie die Wege von Ihrem Zelt zur Feuerstelle und
zum Essen.
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Reinigen Sie Ihr benutztes Geschirr sofort nach der Benutzung und verpacken
Sie es.
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Das Schmutzwasser weit weg von Ihrem Zeltplatz entsorgen.
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Behandeln Sie Ihren Abfall genauso wie Ihre Lebensmittel. Verpacken Sie den
Abfall in luftdichte Container. Niemals vergraben oder verbrennen.
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Schlafen Sie nie in der Kleidung in der Sie gekocht haben und lagern Sie keine
Lebensmittel in Ihrem Zelt oder Schlafsack.
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Verstauen Sie Ihre Pflegeartikel ( Deo, Zahnpasta, usw. ) genauso wie die Lebensmittel.
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Parfüm, Haarspray, deodorierte Seife nicht in die Wildnis mitnehmen.
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Bitte beachten Sie diese Regeln. Sie
können Ihr Leben retten. |
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- BÄR - Angriff
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Wenn Sie von einem Bär angegriffen werden: |
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Wenn Sie Bärspray haben, benutzen Sie es. Sollte der Bär sich durch
das Spray nicht vertreiben lassen stellen Sie sich tot,
legen sich auf den Boden mit dem Gesicht nach Unten und schützen Sie Ihrem
Kopf und Genick mit den Armen. Bleiben Sie ruhig liegen. Bei dieser Art der Verteidigung
fällt der Angriff des Bärs meist nicht so heftig aus. Manchmal dauert
es nur ein paar Minuten und der Bär verschwindet wieder. Sollte der Bär
sein Angriff fortsetzen, wehren Sie sich
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Wenn Sie von einem Bär im Schlaf angegriffen werden: |
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Stellen Sie sich nicht tot - kämpfen Sie
Versuchen Sie sich erst einmal in Sicherheit zu bringen ( Haus, Auto, Baum ).
Wenn der Bär Ihnen folgt oder kein Auto in der Nähe ist, benutzen Sie
Bärspray, oder bewerfen Ihn mit Steinen, schreien Sie und versuchen Sie Ihn
mit einem Stock einzuschüchtern. Machen Sie alles um dem Bär zu zeigen
dass Sie kein leichtes Opfer sind. Diese Art Angriff ist sehr selten. Meist ist
das Tier auf Futtersuche und stösst zufällig auf Sie.
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